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SUMMARY:GEDOK/HfG: Artist Talk mit Klara Beck\, Flora Güldenpfennig
DTSTAMP:20260702T200146Z
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DESCRIPTION:Artist Talk / Künstlerinnengespräch\n\nAusstellung von Diplomst
	udierenden der HfG Karlsruhe in der GEDOK\n\nArtist Talk / Künstlerinnenge
	spräch: Mittwoch\, 08.07.2026\, 18 Uhr\nmit Klara Beck und Flora Güldenpfe
	nnig\, Moderation Prof. Susanne Kriemann\n\nAusstellungsort: GEDOK Künstle
	rinnenforum\, Markgrafenstr.14\, 76131 Karlsruhe\nAusstellungsdauer: Samst
	ag\, 27.06. – Sonntag\, 26.07.2026\nÖffnungszeiten: Mi. – Fr. 17 – 19 Uhr\
	, Sa. + So. 14 – 16 Uhr\n\nEintritt frei\, Spenden willkommen\n\nFlora Gül
	denpfennig (*1999) studiert Medienkunst im Hauptfach sowie\nAusstellungsde
	sign und Szenografie im Nebenfach an der HfG Karlsruhe. In ihrer\nkünstler
	ischen Praxis arbeitet sie an der Schnittstelle von Fotografie\,\nInstalla
	tion und Performance und untersucht die Beziehung zwischen Körper\, Bild\n
	und Raum. Im Zentrum ihrer Arbeit steht das Spannungsfeld räumlicher\nWahr
	nehmung.\n\nBilder versteht sie nicht als abgeschlossene Flächen\, sondern
	 als körperliche\nund räumliche Elemente\, die sich im Dialog mit ihrer Um
	gebung verändern. Dabei\narbeitet sie mit unterschiedlichen Materialien un
	d Medien. Die Fotografie bildet\nhäufig den Ausgangspunkt ihrer Arbeiten\,
	 wird jedoch im künstlerischen Prozess\ntransformiert\, erweitert und in n
	eue Zusammenhänge überführt. Geprägt durch ihr\ninterdisziplinäres Studium
	 entwickelt sie Arbeiten zwischen den Schwerpunkten\nkünstlerische Fotogra
	fie\, Performance und Installation. Durch die Verschränkung\ndieser Medien
	 entstehen räumliche Situationen\, die Fragen nach Präsenz\,\nMaterialität
	 und Wahrnehmung aufwerfen.\n\nIn einem Wir ist immer ein Ich\, 2026\nVide
	oinstallation und Fotografie\, 42 × 59\,4 cm\nVideo-Performance\, entstand
	en in der Asphaltmischanlage Mönsheim\n\nZwei Personen sind durch ihre Fin
	gernägel miteinander verbunden. Die Körper\nbewegen sich aufeinander zu un
	d voneinander weg\, suchen Nähe und Distanz. Die\nFingernägel verbinden zw
	ei Individuen und verweisen auf Fragen nach\nVerbundenheit und Freiheit. A
	usgehend von der spielerischen Frage „Was wäre\,\nwenn wir mit unseren Näg
	eln miteinander verbunden wären?“ entsteht eine\nräumliche und körperliche
	 Untersuchung von Beziehungen\, in der jedes Wir stets\nauch ein Ich vorau
	ssetzt.\n\nCinematografie: Sophie Reißfelder\nSchnittassistenz: Quirin Tha
	lhammer\nPerformer:innen: Clara Magarin und Soheil Honarmand\n\nIn einem W
	ir ist immer ein Ich\, 2026\n3-Kanal-Videoskulptur auf drei Röhrenfernsehe
	rn\nAufgenommen im Rheinstrandbad Rappenwört\n\nEine Person springt ins Wa
	sser\, eine andere kann nicht. Hält sich an der Kante\ndes Sprungturms und
	 verharrt dort in einer Long-Duration-Performance. Erst im\nMoment völlige
	r Erschöpfung löst sich die Person aus ihrer Position. Ausgehend\nvon der 
	Frage\, wann wir uns selbst aufhalten und wann wir aufgehalten werden\,\nu
	ntersucht die Arbeit die Spannung zwischen individuellem Handeln und den\n
	Kräften\, die dieses beeinflussen oder verzögern. Die Gruppe kann als Sinn
	bild\ngesellschaftlicher Strukturen verstanden werden\, in denen Individue
	n miteinander\nverbunden sind und sich zugleich voneinander unterscheiden.
	\n\nCinematografie: Sophie Reißfelder\nSchnittassistenz: Quirin Thalhammer
	\nPerformer:innen: Nina Eberle\, Pat Dreuw\, Helena Schenk\, Rokas Wille u
	nd Antonia\nSanden\n\nKlara Madina Beck (*2001) studiert Ausstellungsdesig
	n und Szenografie\,\nDramaturgie und Kuratorische Praxis an der HfG Karlsr
	uhe. Ihre gestalterische\nPraxis erforscht die visuelle Sprache des Vermit
	telns und schafft Räume\, die\nneue Zugänge zu Geschichten und gesellschaf
	tlichen Fragestellungen eröffnen\, in\nForm von Bühnenbildern\, Installati
	onen\, Ausstellungen sowie Textilarbeiten.\n\nSie zeigt ihre Installation 
	Unersättlich\, Lüstern\, Rebellisch – Auf der Suche\nnach der Hexenverfolg
	ung und den Ursprüngen der Unterdrückung des weiblich\ngelesenen Körpers (
	2025). Zu hören sind die Befragungen der über 300\ndokumentierten Verhöre 
	aus der Region der ehemaligen Markgrafschaft Baden-Baden.\nRegelmäßig werd
	en sie durch chorische Elemente unterbrochen und betonen die\nfehlenden St
	immen der Verfolgten in den Archiven. Durch die Fenster entsteht ein\nGefü
	ge\, in dem persönliche Recherche und alltägliche Beobachtungen ineinander
	\nübergehen und so auf die Schnittstelle zwischen Innen- und Außenraum auf
	merksam\nmachen. Visitenkarten laden dazu ein\, im Heute miteinander zu sp
	rechen\, zu\nerinnern\, zu widersprechen und neue Perspektiven zu entwicke
	ln\, kritisch und\nneugierig zu sein und vielleicht zu erkennen\, welche A
	usmaße dieses düstere\nKapitel hat(te) und wie dessen Spuren noch unseren 
	patriarchalen Alltag\nbeschatten.\n\nSeit 2022 präsentieren die Studiengän
	ge Fotografie/Medienkunst und\nSzenografie/Ausstellungsdesign der HfG Karl
	sruhe jährlich Studien- und\nAbschlussarbeiten. Zu erleben sind aktuelle k
	ünstlerische Positionen wie\nortsspezifische Rauminstallationen und andere
	 medienkünstlerische Arbeiten.\n\nEine Ausstellung im Rahmen des Nachwuchs
	förderprogramms der GEDOK Karlsruhe.\nProjektleitung: Sabine Schäfer (GEDO
	K)\, Prof. Susanne Kriemann und Prof.\nConstanze Fischbeck (HfG)\n\nMit fr
	eundlicher Unterstützung der Stadt Karlsruhe\n\nFoto von der Vernissage am
	 26.06.2026: Flora Güldenpfennig\, Performance\, © Foto:\nKarin Gerlach\n\
	nGEDOK Künstlerinnenforum\, Markgrafenstr.14 (Ecke Fritz-Erler-Str.)\, 761
	31\nKarlsruhe\,\nwww.gedok-karlsruhe.de [http://www.gedok-karlsruhe.de] /\
	ngedok-karlsruhe@online.de / Fon: +49 (0) 721 / 37 41 37
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X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p><strong>Artist Talk / Künstlerinnengespräch
	</strong></p><p>Ausstellung von Diplomstudierenden der HfG Karlsruhe in de
	r GEDOK</p><p><strong>Artist Talk / Künstlerinnengespräch:</strong> Mittwo
	ch, 08.07.2026, 18&nbsp;Uhr<br>mit <strong>Klara Beck</strong> und <strong
	>Flora Güldenpfennig</strong>, Moderation <strong>Prof. Susanne Kriemann</
	strong></p><p><strong>Ausstellungsort:</strong> GEDOK Künstlerinnenforum, 
	Markgrafenstr.14, 76131 Karlsruhe<br><strong>Ausstellungsdauer:</strong> S
	amstag, 27.06. – Sonntag, 26.07.2026<br><strong>Öffnungszeiten:</strong> M
	i. – Fr. 17 – 19 Uhr, Sa. + So. 14 – 16 Uhr</p><p><strong>Eintritt</strong
	> frei, Spenden willkommen</p><p><strong>Flora Güldenpfennig</strong> (*19
	99) studiert Medienkunst im Hauptfach sowie Ausstellungsdesign und Szenogr
	afie im Nebenfach an der HfG Karlsruhe. In ihrer künstlerischen Praxis arb
	eitet sie an der Schnittstelle von Fotografie, Installation und Performanc
	e und untersucht die Beziehung zwischen Körper, Bild und Raum. Im Zentrum 
	ihrer Arbeit steht das Spannungsfeld räumlicher Wahrnehmung.</p><p>Bilder 
	versteht sie nicht als abgeschlossene Flächen, sondern als körperliche und
	 räumliche Elemente, die sich im Dialog mit ihrer Umgebung verändern. Dabe
	i arbeitet sie mit unterschiedlichen Materialien und Medien. Die Fotografi
	e bildet häufig den Ausgangspunkt ihrer Arbeiten, wird jedoch im künstleri
	schen Prozess transformiert, erweitert und in neue Zusammenhänge überführt
	. Geprägt durch ihr interdisziplinäres Studium entwickelt sie Arbeiten zwi
	schen den Schwerpunkten künstlerische Fotografie, Performance und Installa
	tion. Durch die Verschränkung dieser Medien entstehen räumliche Situatione
	n, die Fragen nach Präsenz, Materialität und Wahrnehmung aufwerfen.</p><p>
	<strong>In einem Wir ist immer ein Ich</strong>, 2026<br>Videoinstallation
	 und Fotografie, 42 × 59,4 cm<br>Video-Performance, entstanden in der Asph
	altmischanlage Mönsheim</p><p>Zwei Personen sind durch ihre Fingernägel mi
	teinander verbunden. Die Körper bewegen sich aufeinander zu und voneinande
	r weg, suchen Nähe und Distanz. Die Fingernägel verbinden zwei Individuen 
	und verweisen auf Fragen nach Verbundenheit und Freiheit. Ausgehend von de
	r spielerischen Frage „Was wäre, wenn wir mit unseren Nägeln miteinander v
	erbunden wären?“ entsteht eine räumliche und körperliche Untersuchung von 
	Beziehungen, in der jedes Wir stets auch ein Ich voraussetzt.</p><p>Cinema
	tografie: Sophie Reißfelder<br>Schnittassistenz: Quirin Thalhammer<br>Perf
	ormer:innen: Clara Magarin und Soheil Honarmand</p><p><strong>In einem Wir
	 ist immer ein Ich</strong>, 2026<br>3-Kanal-Videoskulptur auf drei Röhren
	fernsehern<br>Aufgenommen im Rheinstrandbad Rappenwört</p><p>Eine Person s
	pringt ins Wasser, eine andere kann nicht. Hält sich an der Kante des Spru
	ngturms und verharrt dort in einer Long-Duration-Performance. Erst im Mome
	nt völliger Erschöpfung löst sich die Person aus ihrer Position. Ausgehend
	 von der Frage, wann wir uns selbst aufhalten und wann wir aufgehalten wer
	den, untersucht die Arbeit die Spannung zwischen individuellem Handeln und
	 den Kräften, die dieses beeinflussen oder verzögern. Die Gruppe kann als 
	Sinnbild gesellschaftlicher Strukturen verstanden werden, in denen Individ
	uen miteinander verbunden sind und sich zugleich voneinander unterscheiden
	.</p><p>Cinematografie: Sophie Reißfelder<br>Schnittassistenz: Quirin Thal
	hammer<br>Performer:innen: Nina Eberle, Pat Dreuw, Helena Schenk, Rokas Wi
	lle und Antonia Sanden</p><p><strong>Klara Madina Beck</strong> (*2001) st
	udiert Ausstellungsdesign und Szenografie, Dramaturgie und Kuratorische Pr
	axis an der HfG Karlsruhe. Ihre gestalterische Praxis erforscht die visuel
	le Sprache des Vermittelns und schafft Räume, die neue Zugänge zu Geschich
	ten und gesellschaftlichen Fragestellungen eröffnen, in Form von Bühnenbil
	dern, Installationen, Ausstellungen sowie Textilarbeiten.</p><p>Sie zeigt 
	ihre Installation <strong>Unersättlich, Lüstern, Rebellisch</strong> – Auf
	 der Suche nach der Hexenverfolgung und den Ursprüngen der Unterdrückung d
	es weiblich gelesenen Körpers (2025). Zu hören sind die Befragungen der üb
	er 300 dokumentierten Verhöre aus der Region der ehemaligen Markgrafschaft
	 Baden-Baden. <br>Regelmäßig werden sie durch chorische Elemente unterbroc
	hen und betonen die fehlenden Stimmen der Verfolgten in den Archiven. Durc
	h die Fenster entsteht ein Gefüge, in dem persönliche Recherche und alltäg
	liche Beobachtungen ineinander übergehen und so auf die Schnittstelle zwis
	chen Innen- und Außenraum aufmerksam machen. Visitenkarten laden dazu ein,
	 im Heute miteinander zu sprechen, zu erinnern, zu widersprechen und neue 
	Perspektiven zu entwickeln, kritisch und neugierig zu sein und vielleicht 
	zu erkennen, welche Ausmaße dieses düstere Kapitel hat(te) und wie dessen 
	Spuren noch unseren patriarchalen Alltag beschatten.</p><p>Seit 2022 präse
	ntieren die Studiengänge Fotografie/Medienkunst und Szenografie/Ausstellun
	gsdesign der HfG Karlsruhe jährlich Studien- und Abschlussarbeiten. Zu erl
	eben sind aktuelle künstlerische Positionen wie ortsspezifische Rauminstal
	lationen und andere medienkünstlerische Arbeiten.</p><p>Eine Ausstellung i
	m Rahmen des Nachwuchsförderprogramms der GEDOK Karlsruhe. Projektleitung:
	 Sabine Schäfer (GEDOK), Prof. Susanne Kriemann und Prof. Constanze Fischb
	eck (HfG)</p><p>Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Karlsruhe</p><p>F
	oto von der Vernissage am 26.06.2026: Flora Güldenpfennig, Performance, © 
	Foto: Karin Gerlach</p><p>GEDOK Künstlerinnenforum, Markgrafenstr.14 (Ecke
	 Fritz-Erler-Str.), 76131 Karlsruhe, <br><a target="_blank" href="http://w
	ww.gedok-karlsruhe.de">www.gedok-karlsruhe.de</a> / gedok-karlsruhe@online
	.de / Fon: +49 (0) 721 / 37 41 37</p>
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