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SUMMARY:Pressekonferenz: Soziokultureller Verein „die Anstoß e.V.“ vor dem 
	Aus – Kündigung des „ßpace“ gefährdet zehn Jahre ehrenamtliche Kulturarbei
	t
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DESCRIPTION:Pressemitteilung\n\nEinladung zur Pressekonferenz am 21.05.2026
	 um 11 Uhr im ßpace (Fritz-Erler-Str.\n7\, 76133 Karlsruhe)\n\nDer sozioku
	lturelle Verein die Anstoß e.V. lädt in seinen Projektraum ßpace ein\,\num
	 über dessen Schließung und die Zukunft des Vereins zu sprechen.\n\nKarlsr
	uhe\, 18. Mai 2026\n\nSoziokultureller Verein „die Anstoß e.V.“ vor dem Au
	s – Kündigung des „ßpace“\ngefährdet zehn Jahre ehrenamtliche Kulturarbeit
	\n\nDem soziokulturellen\, gemeinnützigen Karlsruher Verein die Anstoß e.V
	. wurde die\nlangjährig genutzte Räumlichkeit ßpace in der Fritz-Erler-Str
	aße 7 durch die\nstädtische Tochtergesellschaft Karlsruher Fächer GmbH zu 
	Mitte September\ngekündigt. Die kurzfristige Kündigung stellt den ehrenamt
	lich getragenen Verein\nvor existenzielle Herausforderungen.\n\nSeit über 
	zehn Jahren ist der Verein Teil der Karlsruher Kulturszene. Seinen\nUrspru
	ng nahm die Anstoß e.V. im Jahr 2014 bei zwanglosen Treffen in WG-Küchen\n
	und der gemeinsamen Frage\, wie Karlsruhe gesellschaftlich und kulturell\n
	weiterentwickelt werden kann\, um insbesondere junge Menschen langfristig 
	an die\nStadt zu binden. Mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe und der Kar
	lsruher Fächer\nGmbH\, die auf die Miete verzichtete\, entstand Ende 2015 
	ein offener Projektraum\,\nder seitdem die zentrale Grundlage der Vereinsa
	rbeit bildet. Im ßpace finden\nmehrmals im Monat kulturell und gesellschaf
	tlich relevante Projekte statt. Dazu\nzählen wiederkehrende Formate wie ei
	n Buchclub und ein Repair Café ebenso wie\nKonzerte\, Kunstausstellungen\,
	 Diskussionsrunden und Workshops. Auch\nNichtmitglieder können mit Hilfe v
	on die Anstoß e.V. ihre Projektideen umsetzen.\n\n \n\nDer Raum entwickelt
	e sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen\nTreffpunkt und Vernet
	zungsort. Der eingetragene Verein kooperierte für einzelne\nProjekte mit d
	em KIT\, der Hochschule für Musik Karlsruhe\, der Staatlichen\nKunsthalle 
	Karlsruhe\, dem jubez und dem ZKM sowie mit anderen Initiativen\ninnerhalb
	 und außerhalb des Kulturrings\, bei dem die Anstoß e.V. selbst seit\nJahr
	en Mitglied ist. \n\nAuch Beiträge zur Stadtentwicklung wurden vom ßpace a
	us erarbeitet und erprobt.\nSo wurde für den angrenzenden Kronenplatz mit 
	dem Projekt Krone ein\nNutzungskonzept erstellt und zwei Kulturfestivals d
	urchgeführt. Die\nBereitstellung des Raumes durch die Karlsruher Fächer Gm
	bH diente somit auch der\nBelebung des “Sanierungsgebiets Innenstadt-Ost”.
	 Alle Veranstaltungen des\nVereins waren dabei grundsätzlich kostenlos – a
	us der Überzeugung heraus\, dass\nKultur für alle Menschen zugänglich sein
	 sollte. Mit dem Wegfall des\nProjektraumes droht nun das Ende der Vereins
	arbeit. \n\n„Unsere Projekte sind stark an diesen besonderen Ort gebunden 
	und wir sind sehr\ndankbar für die 10 Jahre\, die wir diesen bespielen dur
	ften. Ohne eine\nangemessene Alternative können wir unsere Arbeit in der b
	isherigen Form aber\nnicht fortsetzen“\, erklärt  Adrian Wagner\, Vorsitze
	nder von die Anstoß. Die\nbisherige Nutzungsberechtigung des ßpace stelle 
	für den Verein die\nArbeitsgrundlage dar.  “So hart die jüngsten Kürzungen
	 für die freie Kulturszene\nwaren: Andere Initiativen bekommen noch instit
	utionelle Förderung durch die\nStadt”\, so Wagner weiter. “Der mietfreie ß
	pace war sozusagen unsere stille\ninstitutionelle Förderung. Und die fällt
	 zum 15. September komplett weg”.\n\nDa der Verein aufgrund der angespannt
	en Haushaltslage nur gelegentliche\nEinzelprojektförderung durch das Kultu
	ramt der Stadt Karlsruhe erhält\, ist eine\nkommerzielle Anmietung neuer R
	äume zu regulären Marktbedingungen finanziell für\ndie Anstoß e.V. nicht l
	eistbar. Der Verein sucht daher dringend nach einer neuen\nRäumlichkeit\, 
	idealerweise mietfrei oder zu geringen Kosten\, um seine kulturelle\nund g
	esellschaftspolitische Arbeit fortsetzen zu können. Besonders wünschenswer
	t\nwäre weiterhin ein Standort im Umfeld der Karlsruher Innenstadt-Ost. \n
	\nDie aktuelle Situation stellt die Mitglieder des Vereins auch vor grunds
	ätzliche\nFragen: Welchen Stellenwert hat ehrenamtliche Kulturarbeit für K
	arlsruhe? Wie\nkann diese nachhaltig unterstützt werden\, um ihren Beitrag
	 zur Stadtgesellschaft\nlangfristig zu sichern?Die Anstoß e.V. ruft daher 
	Stadt\, Politik\, Institutionen\nsowie private Eigentümer*innen dazu auf\,
	 gemeinsam nach Lösungen zu suchen\, um\ndiesen wichtigen kulturellen Akte
	ur für Karlsruhe zu erhalten.\n\nKontakt:\n\ndie Anstoß e.V.\npost@dieanst
	oss.de [post@dieanstoss.de]\n\nwww.dieanstoss.de [http://dieanstoss.de/neu
	]\n\nwww.facebook.com/dieanstoss [https://www.facebook.com/dieanstoss/]
URL:https://devent.cz/event/pressekonferenz-soziokultureller-verein-die-ans
	toss-ev-vor-dem-aus-kundigung-des-sspace-gefahrdet-zehn-jahre-ehrenamtlich
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	rong>Einladung zur Pressekonferenz am 21.05.2026 um 11 Uhr im ßpace (Fritz
	-Erler-Str. 7, 76133 Karlsruhe)</strong></p><p>Der soziokulturelle Verein 
	<em>die Anstoß e.V.</em> lädt in seinen Projektraum <em>ßpace</em> ein, um
	 über dessen Schließung und die Zukunft des Vereins zu sprechen.</p><p><st
	rong>Karlsruhe, 18. Mai 2026</strong></p><p><strong>Soziokultureller Verei
	n „die Anstoß e.V.“ vor dem Aus – Kündigung des „ßpace“ gefährdet zehn Jah
	re ehrenamtliche Kulturarbeit</strong></p><p><strong>Dem soziokulturellen,
	 gemeinnützigen Karlsruher Verein <em>die Anstoß e.V.</em> wurde die langj
	ährig genutzte Räumlichkeit <em>ßpace</em> in der Fritz-Erler-Straße 7 dur
	ch die städtische Tochtergesellschaft Karlsruher Fächer GmbH zu Mitte Sept
	ember gekündigt. Die kurzfristige Kündigung stellt den ehrenamtlich getrag
	enen Verein vor existenzielle Herausforderungen.</strong></p><p>Seit über 
	zehn Jahren ist der Verein Teil der Karlsruher Kulturszene. Seinen Ursprun
	g nahm <em>die Anstoß e.V.</em> im Jahr 2014 bei zwanglosen Treffen in WG-
	Küchen und der gemeinsamen Frage, wie Karlsruhe gesellschaftlich und kultu
	rell weiterentwickelt werden kann, um insbesondere junge Menschen langfris
	tig an die Stadt zu binden. Mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe und der 
	Karlsruher Fächer GmbH, die auf die Miete verzichtete, entstand Ende 2015 
	ein offener Projektraum, der seitdem die zentrale Grundlage der Vereinsarb
	eit bildet. Im <em>ßpace </em>finden mehrmals im Monat kulturell und gesel
	lschaftlich relevante Projekte statt. Dazu zählen wiederkehrende Formate w
	ie ein Buchclub und ein Repair Café ebenso wie Konzerte, Kunstausstellunge
	n, Diskussionsrunden und Workshops. Auch Nichtmitglieder können mit Hilfe 
	von <em>die Anstoß e.V.</em> ihre Projektideen umsetzen.</p><p>&nbsp;</p><
	p>Der Raum entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen T
	reffpunkt und Vernetzungsort. Der eingetragene Verein kooperierte für einz
	elne Projekte mit dem KIT, der Hochschule für Musik Karlsruhe, der Staatli
	chen Kunsthalle Karlsruhe, dem jubez und dem ZKM sowie mit anderen Initiat
	iven innerhalb und außerhalb des Kulturrings, bei dem<em> die Anstoß e.V</
	em>. selbst seit Jahren Mitglied ist.&nbsp;</p><p>Auch Beiträge zur Stadte
	ntwicklung wurden vom ßpace aus erarbeitet und erprobt. So wurde für den a
	ngrenzenden Kronenplatz mit dem <em>Projekt Krone</em> ein Nutzungskonzept
	 erstellt und zwei Kulturfestivals durchgeführt. Die Bereitstellung des Ra
	umes durch die Karlsruher Fächer GmbH diente somit auch der Belebung des “
	Sanierungsgebiets Innenstadt-Ost”. Alle Veranstaltungen des Vereins waren 
	dabei grundsätzlich kostenlos – aus der Überzeugung heraus, dass Kultur fü
	r alle Menschen zugänglich sein sollte. Mit dem Wegfall des Projektraumes 
	droht nun das Ende der Vereinsarbeit.&nbsp;</p><p>„Unsere Projekte sind st
	ark an diesen besonderen Ort gebunden und wir sind sehr dankbar für die 10
	 Jahre, die wir diesen bespielen durften. Ohne eine angemessene Alternativ
	e können wir unsere Arbeit in der bisherigen Form aber nicht fortsetzen“, 
	erklärt&nbsp; Adrian Wagner, Vorsitzender von <em>die Anstoß</em>. Die bis
	herige Nutzungsberechtigung des <em>ßpace</em> stelle für den Verein die A
	rbeitsgrundlage dar.&nbsp; “So hart die jüngsten Kürzungen für die freie K
	ulturszene waren: Andere Initiativen bekommen noch institutionelle Förderu
	ng durch die Stadt”, so Wagner weiter. “Der mietfreie ßpace war sozusagen 
	unsere stille institutionelle Förderung. Und die fällt zum 15. September k
	omplett weg”.</p><p>Da der Verein aufgrund der angespannten Haushaltslage 
	nur gelegentliche Einzelprojektförderung durch das Kulturamt der Stadt Kar
	lsruhe erhält, ist eine kommerzielle Anmietung neuer Räume zu regulären Ma
	rktbedingungen finanziell für<em> die Anstoß e.V</em>. nicht leistbar. Der
	 Verein sucht daher dringend nach einer neuen Räumlichkeit, idealerweise m
	ietfrei oder zu geringen Kosten, um seine kulturelle und gesellschaftspoli
	tische Arbeit fortsetzen zu können. Besonders wünschenswert wäre weiterhin
	 ein Standort im Umfeld der Karlsruher Innenstadt-Ost.&nbsp;</p><p>Die akt
	uelle Situation stellt die Mitglieder des Vereins auch vor grundsätzliche 
	Fragen: Welchen Stellenwert hat ehrenamtliche Kulturarbeit für Karlsruhe? 
	Wie kann diese nachhaltig unterstützt werden, um ihren Beitrag zur Stadtge
	sellschaft langfristig zu sichern?<em>Die Anstoß e.V.</em> ruft daher Stad
	t, Politik, Institutionen sowie private Eigentümer*innen dazu auf, gemeins
	am nach Lösungen zu suchen, um diesen wichtigen kulturellen Akteur für Kar
	lsruhe zu erhalten.</p><p><strong>Kontakt:</strong></p><p><strong>die Anst
	oß e.V.<br></strong><a target="_blank" href="mailto:post@dieanstoss.de">po
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